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Familienhilfe

Die Familienhilfe ist eine Dienstleistung zur Überbrückung von schwierigen Lebens-, akuten Not- und Krisensituationen. Beim Ausfall einer erziehungsberechtigten Person wird durch die tatkräftige professionelle Unterstützung einer ausgebildeten Familienhelferin die Vertrautheit des Familienlebens in der gewohnten Umgebung ermöglicht.

Die Unterstützung umfasst unmittelbar praktische Hilfe in der Kinderbetreuung und Haushaltsführung, sie ist kein Ersatz für eine fehlende Reinigungshilfe.

Diese Leistung muss vorher durch die jeweilige Wohnsitzgemeinde genehmigt werden und wird nur für die Dauer einer bestimmten Zeit gewährt.

Einsatzgründe

  • Krankheit, Unfall
  • Stationärer Aufenthalt - Hilfe während / nachher
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Erschöpfung, Überlastung
  • Kuraufenthalt

Tätigkeitsbereiche

  • Betreuung der im Haushalt lebenden Personen
  • Hauswirtschaft (Einkauf, Kochen, Wohnungs- und Wäschepflege etc.)
  • Soziale bzw. sozialpädagogische Unterstützung und Vernetzung von Hilfsangeboten
  • Unterstützung von besonders belasteten Familien
  • Freizeitgestaltung mit Kindern

Tarif Familienhilfe

Die Höhe des Klientenselbstbehaltes ist abhängig vom Familiennettoeinkommen und wird laut Tariftabelle ermittelt.
Bei Inanspruchnahme von Familienhilfe an Sonn- und Feiertagen ist ein Zuschlag von 50 % des Klientenselbstbehaltes zu leisten.
Die Abrechnung erfolgt in 5-Minuten-Schritten.

Bemessungsgrundlage:
ist das gesamte, monatliche Familiennettoeinkommen, abzüglich der monatlichen Wohnungskosten (max. € 800,--).

Zum Familiennettoeinkommen zählt das Einkommen aus:
Erwerbstätigkeit, Pension, AMS, Krankengeld, Kinderbetreuungsgeld, Unterhalt ...
Die Familienbeihilfe und das Pflegegeld werden nicht zum Familiennettoeinkommen gerechnet.

Wohnungskosten sind Kosten für Miete und Betriebskosten (Heizung, Strom, Wasser, Kanal-, Müllgebühr, Haushaltsversicherung, Grundsteuer, Kaminkehrer).

Die Einnahmen und Ausgaben müssen schriftlich nachwiesen werden.
Ohne Bekanntgabe der Einkommensverhältnisse wird der Höchstsatz verrechnet.

Bei länger andauernden Einsätzen bzw. in Härtefällen können nach Rücksprache mit der jeweiligen Wohnsitzgemeinde Reduktionen vom Klientenselbstbehalt gewährt werden.

Tariftabelle zum Download:
tariftabellefamilienhilfe2015.pdf [99 KB]